Wer eine bestehende Immobilie erwirbt oder neu baut, kann KfW-Fördermittel in Form von zinsgünstigen Förderdarlehen oder Zuschüssen beantragen. Als Privatperson stehen Ihnen verschiedene Förderprogramme zur Auswahl, von denen Sie profitieren können. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Förderprogramme vor.

Besonders attraktive KfW-Programme

Welche KfW-Förderung sich am besten für Sie eignet, hängt davon ab, welches Vorhaben Sie angehen. Es gibt sowohl zinsgünstige Kredite als auch Einmalzahlungen. Wollen Sie zum Beispiel eine Eigentumswohnung zur Selbstnutzung kaufen, kommt das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) infrage. Dieses Förderprogramm erfolgt ausschließlich auf Kreditbasis und dient zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum. Die maximal mögliche Finanzierungshöhe pro Vorhaben liegt bei 50.000 Euro.

Bau- und Sanierungsvorhaben bestehender Immobilien werden ebenfalls gefördert, sofern sie die Energieeffizienz erhöhen. Bei dem Programm (431) „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ handelt es sich um einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro pro Vorhaben sowie um eine 50-prozentige Übernahme der Kosten für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz. Des Weiteren wird damit die Erstellung der vom Bundes­ministerium des Innern, für Bau und Heimat anerkannten Nach­haltigkeits­zertifikate gefördert. Diese Förderung kann jedoch nur in Kombination mit anderen Programmen (430, 151/152 oder 153) in Anspruch genommen werden.

Zuschüsse bis zu 30.000 Euro möglich

Das KfW-Förderprogramm (430) „Energieeffizient Sanieren“ wiederum ist ein Investitionszuschuss, der sich für Sie eignet, wenn Sie energetisch sanierten Wohnraum kaufen möchten oder vorhaben, Ihr Eigenheim nach dem Standard „KfW-Effizienzhaus“ zu sanieren. Dabei erhält der Antragsteller bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohnung. Der Vorteil ist, dass dieses Förderprogramm flexibel mit anderen Förderungen kombinierbar ist. Die KfW fördert darüber hinaus auch energetische Einzelmaßnahmen, zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden, Dach­flächen, Keller- und Geschoss­decken oder die Erneuerung der Fenster und Außen­türen sowie die Erneuerung oder Optimierung der Heizungs­anlage. Um förderfähig zu sein, müssen diese Einzel­maß­nahmen bestimmte technische Mindest­anforderungen erfüllen.

Neben dem Zuschuss für energieeffizientes Sanieren gibt es das Förderprogramm (151/152) „Energieeffizient Sanieren“ auch als zinsgünstigen Kredit. Es stellt Darlehen bis zu einer Finanzierungshöhe von 100.000 Euro bereit für jede Wohnung bei Sanierung zum KfW-Effizienz­haus oder 50.000 Euro bei Einzel­maßnahmen beziehungsweise entsprechenden Maßnahmen­paketen. Zudem ist es möglich, bis zu 27.500 Euro Zuschuss zur Kredittilgung zu erhalten.

Das Programm (153) „Energieeffizient Bauen“ eignet sich für den Bau oder Kauf eines neuen KfW-Effizienzhauses oder -wohnung. Antragsteller erhalten einen Kredit von bis zu 100.000 Euro für jede Immobilie, je nach KfW-Effizienzstandard. Wichtig zu wissen ist, dass der Kaufpreis für das Wohngebäude gefördert wird, nicht aber die Grundstückskosten.

Egal für welche Förderung Sie sich entscheiden, in jedem Fall können Sie von den attraktiven Konditionen der KfW-Bank profitieren. Informationen zu den jeweiligen KfW-Förderprogrammen finden Sie unter www.kfw.de.