Hausverwaltungen sind wichtige Partner für Eigentümer, vor allem, wenn letztere mehr als eine Immobilie besitzen. Aber auch, wenn nur eine Liegenschaft vorhanden ist, kann eine Hausverwaltung wichtige Aufgaben übernehmen und so zum Werterhalt der Immobilie beitragen. Eigentümer sollten sich vorab gut überlegen, mit welchen konkreten Aufgaben sie eine Hausverwaltung beauftragen wollen.

Hausverwaltungen sind wichtige Partner für Eigentümer, vor allem, wenn letztere mehr als eine Immobilie besitzen. Aber auch, wenn nur eine Liegenschaft vorhanden ist, kann eine Hausverwaltung wichtige Aufgaben übernehmen und so zum Werterhalt der Immobilie beitragen. Eigentümer sollten sich vorab gut überlegen, mit welchen konkreten Aufgaben sie eine Hausverwaltung beauftragen wollen.

Eine Hausverwaltung bietet in der Regel drei voneinander getrennte Dienstleistungen, die Unternehmen häufig aus einer Hand anbieten. Die Bereiche umfassen die Wohnungseigentums-Verwaltung (kurz: WEG-Verwaltung), die Mietverwaltung und das Facilitymanagement, welches auch als Liegenschaftsverwaltung bezeichnet wird.

Zu den Aufgaben eines WEG-Verwalters gehören laut Wohnungseigentumsgesetz insbesondere die Instandhaltung der Immobilie, die angemessene Versicherung sowie die Ansammlung einer Instandhaltungsrücklage für die Liegenschaft. In einer Eigentümergemeinschaft kann eine Hausverwaltung eingesetzt werden, sofern einer der Eigentümer dies wünscht. Letztlich muss die Gemeinschaft dann nur noch festlegen, welche Hausverwaltung beauftragt wird. Dem müssen auch nicht alle Eigentümer einer Verwaltung zustimmen, es reicht die einfache Mehrheit. „Soweit die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums nicht durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer geregelt ist, können die Wohnungseigentümer eine der Beschaffenheit des gemeinschaftlichen Eigentums entsprechende ordnungsmäßige Verwaltung durch Stimmenmehrheit beschließen,“ so das Gesetz.

Für den Bereich der reinen Mietverwaltung gelten keine gesetzlichen Vorgaben. Nichtsdestoweniger empfiehlt es sich für Eigentümer, immer einen Verwaltervertrag abzuschließen. Diese Maßnahme gilt gleichermaßen für die Einnahme, Verbuchung und gegebenenfalls Mahnung von Mietzahlungen sowie die Erstellung der Nebenkostenabrechnung.

Geht es um einen Facility-Management-Auftrag, dann bezieht er sich auf die Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden sowie auf die Pflege der Anlagen und Einrichtungen eines Objekts. Hierzu zählen beispielsweise auch die Überwachung und Instandhaltung der Haustechnik und die Beschaffung von Gebrauchsgütern.

Hausverwaltungen übernehmen also einen großen Aufgabenbereich, der mit umfassender Verantwortung verbunden ist. Eigentümer sollten darauf achten, dass die Hausverwaltungen eine ausreichende Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung vorweisen können, um im Schadensfall abgesichert zu sein.

In allen Aufgabenbereichen ist der Verwalter dazu angehalten, die Interessen des Eigentümers zu vertreten und den Wert der Immobilie langfristig zu erhalten oder ihn sogar zu steigern. Auch kann der Vermögensverwalter mögliche Optimierungsmaßnahmen vorschlagen und gegebenenfalls nach einer Freigabe umsetzen. Bei einer Mietverwaltung sollte der Verwalter beispielsweise regelmäßig das Mietniveau überprüfen und Anpassungsvorschläge erbringen. In diesem Fall sollte eine Hausverwaltung auch im juristischen Bereich gut aufgestellt sein.